Episode 11

Aus NGE Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Je mehr Technologie, desto größer die Abhängigkeit von Strom. Kein Strom, keine Technologie! Nur noch die Kraft der eigenen Muskeln, Intelligenz und Kreativität bleiben. Dies bekommen die Bewohner des Geosektors und die NERV-Mitarbeiter beim Angriff des neunten Engels Matarael zu spüren. Freilich zeigen sich dadurch die üblichen Verhaltensmuster - ebenso jedoch wie überraschende Eigenschaften und Fähigkeiten...

NGE vermochte es, dass spätere epochale Franchises aus Einzelaspekten (!) der Serie hervorgingen. Die hiesige Folge, wie sie auf gleichermaßen unterhaltsame wie überraschende Art die Psychodynamik (nicht nur) zwischen den Children ausarbeitet, ist solch ein Fall...


Der Tag, als Tokio-3 still stand
Trio eva.jpg
Allgemeines
Episoden-Nr.

11

800px-Flag of Japan.svg.png Erstausstrahlung

13.12.1995

Originaltitel

静止した闇の中で (Seishishita yami no naka de)

Zweiter Titel

'

Englischer Titel

The Day Tokyo-3 Stood Still

Regie
Autor

Hideaki Anno

Szenenbuch
Handlung
Hauptcharaktere
Engel
Handlungsorte

Neo Tokyo 3 & NERV-Hauptquartier

Kontext
Vorherige Episode

Episode 10

Nachfolgende Episode

Episode 12

Amazon

{{{Amazon}}}

Handlung[Bearbeiten]

Die Szenerie beginnt mit spielenden Statisten-Kindern. „Triffst mich nicht“ - „Hab dich doch!“ lautet es.


Derweil sind Ritsuko Akagi, Maya Ibuki und Shigeru Aoba in einem Waschsalon. Man erfährt von Ritsuko, dass Waschen ein „teuer Spaß“ sei, man erfährt von Maya, dass sie gar keine „Zeit hat“, daheim zu waschen, und Shigeru erinnert alle daran, dass sie froh sein könnte, überhaupt ein „Daheim“ zu haben. Die Waschmaschine, die offensichtlich sprechen kann, bedankt sich für den Besuch. Die drei treffen in der U-Bahn Kozo Fuyutsuki, der Zeitung liest. Die Operatoren grüßen etwas höflicher als Ritsuko, die auch einen Smalltalk beginnt. „So früh unterwegs?“ - „Zur oberen Stadt auf Ikaris Anweisung!“ antwortet Fuyu etwas unmotiviert, denn ständig bekomme er „triviale Arbeiten“ von Ikari abgewälzt. SEELE's Komitee frägt wieder mal aus, aber dies sei „blödsinnige Zeitverschwendung". Ritsuko frägt dann nach den bald stattfindenden Stadtratswahlen von „Upper Neo Tokyo 3“. Der Stadtrat jedoch sei reine „Dekoration“, so Fuyu. Der dreifaltige Magi steuere in Wahrheit die gesamte Stadt. Magi verhalte sich hier gemäß „demokratischer Grundregeln“, das heißt die „Mehrheit siegt“, zum Beispiel „2 zu 3“. Maya ist froh darüber, dass Wissenschaft und Technologie die Stadt und das ganze Zeitalter so "sicher" beherrschen. Shigeru ist weniger erbaut und nennt ihre Ansicht "altmodisch". Fuyu erkundigt sich bei Ritsuko nach einem schon länger anberaumten Aktivierungstest von EVA-00. Dieser werde planmäßig vollzogen, so Ritsuko - und der Subcommander erwartet einen "guten Ausgang"...


Jedoch: Aus dem "guten Ausgang" wurde ein "schlechter Beginn"; ein Alarm setzt lautstark an, und "EMERGENCY" erscheint in leuchtend-roten Buchstaben. Ritsuko befielt den Abbruch des Experiments und die Unterbrechung des Stromkreises. Zunächst klappt das Wiederhochfahren der Unterstützungsenergie. Maya und Ritsuko können die Ursache für den Fehler ausmachen - wenn auch nur am Bildschirm. Die praktische Messung weicht von der theoretischen Berechnung minimal ab, obwohl die Toleranz eigentlich noch knapp eingehalten wurde - theoretisch. Unter den gleichen Vorgaben möge man das Experiment wiederholen, befiehlt Ritsuko.


Misato will die Wiederholung einer anderen Begebenheit allerdings unterbinden und betätigt den Türschließknopf des Aufzugs, obwohl Kaji eilig zum Lift rennt und lautstark um ein Offenlassen bittet. Gerade noch bekommt er seine Hand in den Türschlitz, nicht unbedingt zur Freude Misatos. Kaji bemerkt ihren Missmut und erkundigt sich nach den Ursachen. Sein Gesicht am frühen Morgen gesehen haben zu müssen, das sei die Ursache, so Misato zynisch.


Shinji steht währenddessen am Münztelefon und versucht, eine Verbindung zu seinem Vater zu bekommen. Warteschleifenmusik ertönt. Shinji spricht ein bereits unsicheres "Ich bin's!", Gendo raunzt mit einem kruden "Das weiß ich!!" zurück - Shinji beginnt zu zittern. Die Eltern mögen doch bitte zum Eltertag kommen, stammelt er, es gehe um berufliche Weiterbildung und dergleichen. Gendo stößt Shinji ohne Gnade weg - für solch einen Kram sei "Captain Katsuragi" zuständig, noch einmal wolle er nicht mehr wegen sowas "belästigt" werden. "Stellen Sie solche Anrufe nicht mehr durch!!" spricht er an Shinji vorbei zur Telefonistin.


Misato und Kaji bekommen derweil den Stromausfall des NERV-HQs mit. Der Fahrstuhl bleibt stecken und dunkelrotes Notlicht leuchtet auf. "Hat Ritsuko etwas falsch gemacht?" meint Kaji etwas näckisch.


Im Kontrollraum von Ritsukos Team kommt es nun zum Totalausfall. Einzig funktioniert fahle weißblasse Notbeleuchtung. "Guckt nicht so. Ich war es nicht." gibt Ritsuko, sich unübersehbar schämend, von sich.


Auch Subcommander Fuyutsuki ist nun sichtlich aufgeregt. Außer der Notbeleuchtung und Lebenserhaltungssystemen geht praktisch gar nichts mehr; nur 1,2 % sind noch funktionstüchtig. Maya muss dies zum oben gelegenen Kommandostand schreien. Denn die Sprechanlage geht ja auch nicht. Alle noch verbliebenen Stromtrassen sind nun zu MAGI und zum Central Dogma umzuleiten. Shigeru gibt zu bedenken, dass dies auch die Lebenserhaltung gefährden würde - Fuyu wendet sich dem Armaturenbrett zu und weißt den Einwand zurück: "Die MAGI sind wichtiger!"

Die Szenerie wird in die Straßen von Neo Tokyo-3 gelegt.
"Wählen Sie Nozomo Takahashi und sorgen Sie für frischen Wind!" erschallt es aus dem Radio. Makoto steht an der roten Fußgängerampel; die Sonnenstrahlen scheinen von rechts oben herab. Ein Stromverteiler an einem Mast schaut fast wie eine Bierdose aus. "Misato ist echt sowas von faul." beklagt sich Makoto im Selbstgespräch, da er wieder einmal ihre Wäsche aus dem Waschsalon geholt hat und nun zu ihr bringen muss. Dabei trägt er auch auf dem Rücken einen Rucksack. Auf einmal schaltet die Fußgängerampel nicht etwa um - sie fällt vollkommen aus. Alles was von Elektrizität abhängt in Neo Tokyo scheint nun ausgefallen zu sein.


Asuka, Shinji und Rei sind, in dieser Reihefolge, auf dem Weg zu NERV. Sengende Hitze lässt die Luft flimmern. Der Commander war wohl bloß beschäftig. "Mach dir doch nicht wegen jeder Kleinigkeit gleich in die Hose!", so Asuka abfällig zu Shinji. Rei blickt gewohnt schweigsam zu den beiden und scheint sich ihren Teil zu denken.

An der Eingangsschleuse ("GATE") angekommen müssen die Children zunächst wie üblich ihre ID-Card durch den Sensor ziehen. Bei Shinji zeigt sich keinerlei Reaktion, genauso bei Rei. Asuka wird freilich ungeduldig und schiebt recht ungestüm Rei zur Seite - "Was macht ihr denn schon wieder? Lasst mich mal ran!" - mit dem zu erwarteten Ergebnis, dass sich auch bei ihr nichts rührt. Mehrmals schiebt sie ihren Ausweis vor und zurück, ohne Ergebnis. Lautstark und wie so oft stampfend schimpft sie, dass das Ding wohl kaputt sei.


Währenddessen müht sich eine Gruppe von Redshirts ab, mit der Brechstange eine ansonsten automatische Tür mit der Aufschrift "R-017" und digitalem Zahlenschloss daneben aufzuwuchten. Sie kommen zu Fall; während Ritsuko und Maya (seelenruhig und Ritsuko mit der Hand in der Umhangtasche) an ihnen vorbei zur Kommandozentrale schreiten. Ritsuko benutzt eine pistolenähnliche Taschenlampe.


Misato und Kaji sind notgedrungen immer noch im Lift gefangen, und Misato drückt mehrmals den Notknopf, der ebenfalls nicht geht. Dass Haupt-, Hilfs- und Notfallsystem tot sind, sei eigentlich vollkommen unmöglich und daher mehr als faul.


"Das kann kein Zufall sein. Jemand muss uns den Strom abgedreht haben." meint Gendo, wie er mit seiner berühmten Pose am Kommandostand sitzt. Fuyu versucht eine Kerze anzuzünden - käme es nun zu einem Engelsangriff, wäre man vollkommen wehrlos, so der Subcommander.


Und tatsächlich - kurz darauf greift der Engel Matarael an. Dies bemerkt als erstes die UN/JSSDF in der Überwachungszentrale der Shubu-Küstenregion. Seit Sachiel lauert sie bekanntermaßen den Engeln auf und versucht sich als angreifende Vorhut, mit ebenso bekanntermaßen mäßigem Erfolg. Selten gelingt eine konzentrierte Aktion wie in Episode 09 mit NERV und Evas. Entsprechend erkennen die drei bekannten Generäle (wovon der mittlere Gendos Pose mehr oder weniger zu immitieren scheint), dass dies nicht "ihr Job" sein würde. Dieser Engel schiebt sich, nichts desto weniger, nun gemächlich durch die Meeresbucht vor der ehemaligen Präfektur Atami mit Zielrichtung Neo Tokyo 3, mit Nadelwald im Vordergrund und Wolkenkratzerfetzen im Wasser. Vier spinnenartige Beine ragen aus dem Wasser; währenddessen ist sein Körper noch unter der Wasseroberfläche. Man initiiert den roten Alarm und den Ausnahmezustand. Vom Beobachtungsposten 22 des ehemaligen Betriebsbahnhofs Mimaezaki kommt der Funkspruch, dass der Engel die Küste nun erreicht habe, mit unvermindertem Tempo. Einer der Generäle beschwert sich - während er eine Zigarette in den berühmten überquellenden Aschenbecher drückt - über die Schweigsamkeit Neo Tokyo-3s und NERVs. Es scheint niemand vom dortigen Stromausfall etwas mitbekommen zu haben.


Ritsuko und Maya klettern derweil eine Fluchtleiter hoch, während im Vordergrund die verbliebenen NERV-Arbeiter Fächer oder ähnliches zur Milderung der immer größeren Hitze im HQ rege gebrauchen. Die Kühlsysteme sind ja ebenso ausgefallen.

"Ich dachte, die Fluchttunnel seien aus psychologischen Gründen da." wundert sich Ritsuko - "Und jetzt stecken wir in einem." Maya antwortet mit "Vorsicht ist besser als Nachsicht."


Mittlerweile versuchen die Children, in einer Art halbunterirdischem und trotzdem noch tageslichthellen Tunnel, den Eingang zu NERV zu erreichen. Die Schleußentüren haben einen Minicomputer mit Gesichtsscanner und mehreren Tasten. Asuka meint, durch Reiben der Kameralinse mit dem Daumen den Scanner zum Funktionieren zu bringen, freilich ohne Erfolg. Die Tasten gehen nicht, die Telefone ebenso wenig - bei den Children gleichermaßen wie bei NERV im Fahrstuhl oder auf der Kommandobrücke.

"Nicht mal so eine doofe Tonbandansage von der Telefongesellschaft!" konstatiert Asuka genervt.

Shinji frägt, was man jetzt machen solle, Asuka antwortet in der ihr gemäßen Art mit einem "ANTA BAKA?!?", und Rei antwortet in der ihr gemäßen Art nonverbal durch (gemächliches) Hervorholen des Notfallplans aus ihrer Schultasche. Dieser eher kleingehaltene Zettel steckt - vermeintlich geschützt - in einem roten Plastikschieber, der etwa die Ausmaße eines Smartphones hat und durch Knick in der Mitte zu öffnen ist.


Und da beginnt der animehistorisch einflussreiche Abschnitt dieser Folge:


Den Children ist klar, dass sie - koste es, was es wolle - ins Hauptquartier gelangen müssen. Asuka ist typischerweise klar, dass es hierzu eines Anführers, eines "Brigadeführers" bedarf.

"Dafür kann nur ich in Frage kommen. Gibt es irgendwelche Einwände?" stellt sie denn die rhetorische Frage. Keinen Widerspruch erwartend (d.h., duldend) dreht sie sich um und will auch sofort aufbrechen. "Zu den Wartungstunneln geht es in die andere Richtung." macht ihr jedoch Rei klar, was offensichtlich nicht wirklich angenehm ist für Asuka. Man ist sodann in solch einem Tunnel vor einem schweren Schleusentor mit der Nummer "R-07". Es hat einen teils futuristischen, teils dicken Drehhebel mit den Hinweisen "OPEN GATE" und "EMERGENCY ONLY". Asuka kommandiert Shinji an diesen Hebel, was ihr offensichtliches (ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen fast sadistisches) Vergnügen bereitet - passend stellt sie sich dann auch noch breitbeinig mit hüftaufgestemmten Armen hin.

"Du willst das Sagen haben, aber wenn es hart auf hart geht, muss ich ran!" beschwert sich Shinji.


"Typisch, wenn es hart auf hart geht, müssen wir ran!" beschwert sich auch einer der UNO/JSSDF-Generäle, nach dem er, freilich wieder erfolglos, eine Telefonverbindung zu NERV versucht hat. Währenddessen würden die Bewohner von Neo Tokyo-2 fliehen, heißt es...


"Achtung, Waldbrandgefahr!" heißt es hingegen auf einem Schild vor jenem Waldabschnitt, durch den sich der Engel regelrecht durchstampft. "Geschwindigkeit des Engels unvermindert" sagt eine Frau per Funk. Da NERV und Neo Tokyo-3 nach wie vor vollkommen lahmliegen, entschließen sich die Generäle, ein Flugzeug zu schicken. Dieses Flugzeugt wird nun über den Straßen und Strommasten von Makoto sehen - es ist ein altes Model mit vorderem offenem Propeller. Derweil erklingt eine Lautsprecheransage, die vor dem "nicht identifizierten Objekt" warnt und die Bürger auffordert, die Schutzräume aufzusuchen. Immernoch ist es sengend heiß. Makoto will nun auch unbedingt ins HQ um die anderen zu warnen. Nur weiß er nicht, wie er dahinkommen soll. Neben ihm steht ein leerer Straßenbahnwagen, denn auch die öffentlichen Verkehrsmittel hat es voll erwischt. "Geben Sie ihre Stimme Nozomo Takahashi. Er bewahrt die Ruhe in jeder Situation" heißt es passend in der Werbeansage, die nach wie vor ertönt...
...und die Ursache hierfür taucht auch sofort auf: Ein Auto mit auffälligem Werbeschild taucht auf genau auf der Straße auf, auf der die Children schon ihren Weg zum HQ gegangen sind. Und aus genau diesem Auto (das sich freilich unabhänging vom Stromnetz bewegen kann) schallt schon die ganze Zeit die Ansage. "Da kommt ja die Rettung!" freut sich Makoto.


Im Fahrstuhl wird es immer heißer. Misato hat ihre Uniformjacke ausgezogen und auf Boden geworfen, und nun wedelt sie mit der einen Hand Luft in ihren Spaghetti-Top, den sie mit der anderen Hand nach vorn zieht - sehr zur sichtbaren Freude Kajis. "Zieh doch einfach was aus. Jetzt kommt es auch nicht mehr drauf an." spricht er näckisch und notgeil. Misato drückt ihren Top erschrocken und wütend wieder an sich. Mit einem "Seid wann bist du denn so prüde?" geht Kaji noch weiter unter die Gürtellinie. Teils aus Scham, teils aus Zorn ist Misatos Gesicht nun ziemlich rot. "Komm ja nicht auf dumme Gedanken!" macht sie Kaji klar, während sie sich wieder das Uniform-Oberteil anzieht. Noch einmal gibt es keinen "gestohlenen Kuss" und dergleichen. Man sieht es Kajis Gesicht an, dass er es recht schade findet. Entsprechend klingt auch sein sarkastisch-müdes "Hai, hai!" (übersetzt mit "Okay, okay!").


Im Kommandoraum liegt immer noch alles lahm, nach wie vor auch die Klimatisierung. Ritsuko und Maya behelfen sich mit weißen muschelförmigen Fächern. "Trotz modernster Technik müssen wir auf Kerzen zurückgreifen." so Ritsuko. Vier weiße Kerzen mit roten Flammen stehen prominent auf der Operatoren-Konsole. "Sehen Sie den Commander und den Vize-Commander? Die bewahren einen kühlen Kopf!" reagiert Maya in der ihr gemäßen "kindlichen Pietät". Und tatsächlich sitzen Gendo und Fuyu seelenruhig an der Kommando-Konsole, die mit sogar acht solcher Kerzen bedacht wurde. Allerdings hat Gendo die nackten Füße in einem Wassereimer mit der Aufschrift "Im Brandfall zu benutzen."

Kozo merkt an: "Es ist recht warm."
Gendo antwortet: "Ja."


Inzwischen ist der Engel im Stadtkern von Neo Tokyo-3 angelangt und marschiert durch die Gebäude hindurch. Zeitgleich hat Makoto kraft seiner Befugnisse als NERV-Angestellter das Werbe-Auto beschlagnahmt und zum Notfallfahrzeug erklärt. Es rast unter sengender Sonne durch die Straße in Richtung eines Zufahrtstunnels von NERV.
"Dies ist ein nicht gekennzeichnetes Notfall-Einsatzfahrzeug. Bitte machen Sie den Weg frei!!" ruft die Frau, die schon die ganze Zeit Nozomo Takahashis Werbe-Slogans zum Besten gegeben hatte, ins Kabelmikrofon. Ihr Blick ist skeptisch bis ängstlich. Makoto sitzt direkt neben ihr, und am Steuer scheint der Fahrer des Autos die überraschende "Action" zu genießen. (Möglicherweise ist dies Takahashi, möglicherweise ist am Mikro seine Ehefrau.) Die Frau merkt an, dass die Schranken unten sind, Makoto entgegnet, man soll "durchbrechen", er "übernimmt" die Verantwortung. Die Frau umklammert mit ihren Händen das Mikro (sie und ihr Mann haben Handschuhe gegen die heißen Armaturen im Auto), sie zittert vor Angst und kreischt: "Nein, ich will aussteigen!" Da ist die Schranke schon längst durchbrochen...


"Die Geofront wurde als autarke Kolonie entworfen. Die Versorgungssysteme sind auch unabhängig funktionsfähig. Dass sämtliche Energiequellen gleichzeitig versagen, ist unmöglich." schlussfolgert Gendo im Hauptquartier. Ritsuko will wissen, wer soetwas verursacht haben könnte - und zu welchem Zweck. Gendo meint, man will wohl etwas über die Einrichtung erfahren. "Indem sie analysieren, wie wir auf diese Krise reagieren?" spinnt Ritsuko den Gedankengang weiter. "Der Feind ist gerissen!" gibt Fuyutsuki seinen Senf dazu. Ritsuko schlägt vor, die Dummie-Programme laufen zu lassen. Dann sei es nämlich schwieriger, auf die Systemarchitektur zu schließen. Gendo willigt ein.
Eine der Kerzen leuchtet prominent auf der Kommandantenkonsole.
Kozo kann und will es nicht fassen, dass wohl ein Mensch für die Havarie verantwortlich ist. "Homo homine lupus - wie der Lateiner sagt." kommentiert Gendo trocken.


"Normalerweise brauchen wir für die Strecke zwei Minuten. Ob wir richtig sind?" will Shinji während dessen wissen. Er befindet sich mit den anderen Children irgendwo im NERV-HQ in einem finsteren Gang. Asuka meint, dass die Geofront gleich kommen müsste, Shinji meint, das sagt sie schon zum vierten Mal. "Du gehst mir auf die Nerven! Kannst du nicht positiv denken?" will Asuka schon wieder Streit anfangen. Rei will sie auf ein Geräusch hinweisen und bittet um Stille, Asuka meint freilich, was das "Wondergirl" schon wieder will.
Da kommt durch die Decke mit ihren ausladenden Rohrkonstruktionen an den Wandseiten ein Taschenlampenstrahl - und eine Stimme. Es ist Makoto, erkennen Asuka und Shinji korrekt. Nur dass Makoto sie warnen will und muss, dass ein Engel im Anmarsch auf das HQ ist. Da die Zeit drängt, will Rei den anderen eine Abkürzung zeigen.

"Ich hab hier das Sagen. Etwa schon vergessen? Also, wo ist diese Abkürzung?" Asuka will das Heft in der Hand behalten und trotzdem von Rei's Vorschlag profitieren. Rei ist nicht so erfreut darüber. Dies zeigt ihr Gesichtsausdruck.
"Tolle Abkürzung! Ich hätte wissen müssen, dass irgendwo ein Haken ist!" beschwert sich Asuka. Denn Rei hat sie alle durch einen Luftschacht durchgeschickt - und der ist nur auf Knien zu durchqueren. Shinji kommt ein Gedanke: Was sind den Engel eigentlich für Wesen? Wenn sie Boten Gottes sind - warum kämpfen die Menschen dann gegen sie? Aufgrund des unpassenden Zeitpunkts reagiert Asuka abermals mit ihrem berühmten "Anta baka!" und ergänzt: "Das sind Monster, egal wie man sie nennt! Wenn die einen angreifen, wehrt man sich eben!"


Die Children kommen nun an einer Gabelung an. Bräunlich-rötliches Notlicht leuchtet schummrig durch die Gänge. Asuka will rechts lang, Rei meint, links wäre besser, Shinji sagt nur "Ich weiß nicht.". Asuka als selbsternannte "Brigadeführerin" besteht freilich darauf, dass rechts korrekt ist und dass man ihr zu folgen hat. Der Weg führt nach oben. Shinji wundert sich. Jetzt auf einmal hat er sich schon vorher "gewundert". Warum hat er dann nichts gesagt, meint nun plötzlich Asuka. Die Children sind oben angekommen an einem weiteren massiven Schleusentor. Asuka kickt es kraftvoll auf, als wollte sie mit ihrer Nahkampfausbildung angeben. Erst kommt ein kleiner Schreck: Asuka hat sie freilich auf die falsche Fährte geführt. Nun sind sie wieder in den Straßen Neo Tokyos. Und dann kommt der große Schreck: Auch der Engel ist "unterwegs" - und jetzt bekommt man auch seinen Körper zu sehen, der vorher noch unter Wasser war.

Weniger wie eine Spinne und mehr wie ein schwarzer Klumpen mit vielen bunten Augen: So sieht dieser Engel aus!

Asuka haut es buchstäblich um. Mit Mühe reißt sie sich am Riemen und die schwere Tür wieder zu. Aber wie so oft legt sie es wieder zu ihren Gunsten aus: "Jetzt wissen wir, dass wir es wirklich mit einem Engel zu tun haben!" sagt sie theatralisch mit erhobenem Zeigefinger.

Mittlerweile hat auch Makoto das Hauptquartier erreicht - immer noch mit seiner "Brigade" (die sich dadurch eigentlich illegal im HQ befindet). Der Kleinbus rast und bremst mit quietschenden Reifen in die Kommando-Halle hinein. Mit Mühe weichen eine Hand voll Angestellte aus. "Ein Engel bewegt sich auf das Hauptquartier zu! Macht einen EVA klar!" kreischt Makoto zum Kommandostand hoch (und gleichzeitig in das Mikrofon des Busses). Gendo weist Fuyu an, zu übernehmen. Er selber will per Hand mithelfen, die Evas startklar zu machen. Dies ist dank eines Notfall-Dieselgenerators möglich. Da auch der berühmte "Kommandanten-Aufzug" lahmliegt, nimmt Gendo die Leiter.

Die Children gelangen wieder an einen Weg, der schwer zu beurteilen ist. Diesmal fackelt Rei nicht lange und nimmt Asuka die "Brigadeführung" ab. Asuka rebelliert dagegen - aber auf äußerst perfide Art...

"Du bist Commander Ikaris kleiner Liebling, hab ich Recht?" fängt sie an zu sticheln. "Du wirst ja ständig von ihm bevorzugt!" setzt Asuka nach. Ihr Gesichtsausdruck zeigt wieder, dass sie es genießt. Rei bleibt im Gesichtsausdruck steinern. "Muss das jetzt sein?" versucht Shinji schlimmeres zu verhindern. Asuka ignoriert ihn: "Darum tust du auch so überlegen!" haut sie weiter auf Rei drauf. Rei schlägt zurück auf ihre Art - durch totales Ignorieren. Mit Erfolg: Asuka wird zornig und rennt vor Rei. "Ich kann's nicht ausstehen, wenn sich jemand für was besseres hält!" bellt sie ihr ins Gesicht. "Das tue ich nicht." Rei bleibt äußerlich ruhig und blickt Asuka in die Augen. "Ich werde von niemandem bevorzugt behandelt." Dann weicht Rei mit den Augen aus. "Wenn ich was weiß, dann das."
Das Musikstück im Hintergrund ("Rei I" auf dem Klavier) hat leitmotivische Bedeutung.

Ganze acht Mann ziehen mit Seilzug und Muskelkraft den so genannten Terminations-Plug aus EVA-01 heraus. Gendo befiehlt einem anwesenden Redshirt, alle Vorkehrungen zu treffen um den Eva zu starten. Auf den Einwand, dass ja gar kein Pilot anwesend ist, meint Ritsuko zutreffend, dass sie sehr bald da sein werden...

"Das war es dann. Hier kommen wir nie im Leben durch." Shinji will mal wieder aufgeben. Denn nun sind die Children in einem Raum mit der Bezeichnung "R-0'15". Das Schleußentor scheint mit Erde oder Schlamm oder ähnlichem verschüttet oder verklebt zu sein. Gerümpel, Bretter, Stangen, Kisten und ähnliches liegt auf dem Boden oder steht an der Wand. Rei, die momentane "Brigadeführerin", steht etwas vor Asuka und Shinji und mit dem Rücken zu ihnen. Da die Tür nicht zu öffnen ist, will Rei nochmal durch einen Luftschacht. Asuka fängt an, zu Shinji zu flüstern, hinter Rei's Rücken (was vermeintlich eher ungewöhnlich ist für Asuka):
"Das First Child weiß, wo es langgeht. Sie will halt die Nummer Eins bleiben!" tuschelt sie, während Rei zu hämmern scheint. "Arrogante Ziege!" legt sie nach.


Der Entry-Plug wird derweil per Hand und Seilzug in Shogoki hineingelassen. Gendo höchstpersönlich hilft bei der Arbeit mit.


Die Children kriechen wieder durch einen Luftschacht. Dieser ist nun noch enger, sie müssen nun fast wie bei einer Militärausbildung auf dem Boden robben. Rei, Asuka, Shinji - in dieser Reihenfolge kämpfen sie sich vor.
"Wenn du mir unter den Rock schielst, bring ich dich um! Guck nach unten!" keift Asuka Shinji an. Als er dann hochblickt, tritt sie ihn mitten ins Gesicht. Shinji "verteitigt" sich indem er meint, er hat nur sehen wollen, was grad "vor ihnen" ist. Durch die Erschütterung bricht der Luftschacht unten durch - und die Children sind mitten im Cage bei den Evas. Asuka und Shinji fallen "ineinandergewurschtelt" auf den Boden, Rei landet demonstrativ elegant auf den Beinen mit ausgebreiteten Armen. "Wurde auch Zeit." meint Ritsuko erleichtert. Shinji will sofort in seinen Eva einsteigen - und ist erstaunt, dass sein Vater höchstpersönlich Hand angelegt hat, um alles wieder in Gang zu bringen.
"Er hat alles vorbereitet, weil er an dich geglaubt hat, an euch alle." sagt Ritsuko zu Shinji, während Gendo die Luke zum Entry Plug mit ein paar Leuten per Hand und Flaschenzug aufzieht.

Als alle Piloten "auf ihrem Platz" sind, werden die Notstrom-Dieselaggregate mit Zündschlüssel gestartet. Es erklingt passenderweise ein Geräusch, das an einen Automotor erinnert. Die Verankerungen sind nun zu lösen, und Redshirts schlagen sie richtig mit der Axt durch, so dass LCL herausströmt. Die Halterungen können nicht maschinell zurückgefahren werden. Die Evas bzw. ihre Piloten müssen es im wahrsten Sinn des Wortes eigenhändig unternehmen. Langsam und mit vollem "Körpereinsatz" werden die Sicherungselemente, die so groß sind wie ein "Evangelion-Wandschrank", weggeschoben.

Inmitten vom oberirdischen Neo Tokyo ist derweil der Engel voll zu Gange. Um ihn herum sind stillstehende Autos mit offenen Türen. Sie sind wohl panisch von den Insassen geräumt worden, als sie den Engel sehen mussten. Der Engel "setzt" sich, wie es scheint, mitten auf eine Straßenkreuzung, mit einem seiner Augen nach unten.
Wie sich herausstellt ist der Engel nun direkt über der Kommandozentrale von NERV. Makoto hat inzwischen das Megafon vom Auto abgebaut und kreischt die Position des Engels zum Kommandostand hoch. Ritsuko muss sich die Ohren zuhalten, gibt aber sofort weitere Befehle an die Mitarbeiter in der Halle und vor allem die Children weiter (alle anderen Oberoffiziere sind gerade nicht anwesend).

Die Evangelions mögen nun unverzüglich ausrücken!

Dies machen sie auch - indem sich die Children abermals (nun in Gestalt der Evas) nach vorn robben müssen. "Warum kriechen wir heute dauernd irgendwo durch?" beschwert sich Asuka entnervt, bevor sie einen stahlversiegelten Durchgang mit dem Fuß durchtritt.

Nun sind die Children und ihre Evas im Abschussschacht (durch den sie "normalerweise" maschinell nach oben katapultiert werden). Mit gespreizten Gliedmaßen stecken sie nun in diesem Schacht, versuchen nicht runter zu fallen und sich nach oben zu wuchten. Der Schacht hat genau die Größe, so dass ein Evangelion mit ausgestreckten Gliedmaßen sich darin "stabilisieren" kann. "Ich glaube, wir geben grade ein ziemlich peinliches Bild ab!" macht sich Asuka unübersehbar und unüberhörbar Sorgen.

Doch der Angriff des Engels wird ihnen weit mehr Sorgen bereiten:
Aus seinem Auge lässt er, wie Tränen, eine aggressive Säure fließen. Sie hat die orangene Farbe von LCL. Sie rinnt nun den Schacht hinunter und ist so stark, dass sie sich selbst in die Panzerplatten der Evangelions ohne Mühe ätzt. Die Children verlieren freilich den Halt und stürzen in die Tiefe. Asuka schreit ihr leitmotivisches "IYA!" (jap. hier "Nein!") Ihre Schusswaffen fallen ganz nach unten. Buchstäblich mit Händen und Füßen krallt sich Shinji/Shogoki im letzten Moment an der Schachtwand fest. Seine "Kolleginnen" liegen nun auf ihm drauf. Immerhin fallen sie alle nicht weiter runter.
Man sieht dann, dass der Engel gar nicht einmal den "Deckel" der Abschussrampe aufgerissen hat, sondern mit der Säure ein Loch hinein gebrannt hat. Und nun rinnt die hochgiftige Flüssigkeit den Schacht hinunter...

Die Children/Evas haben sich mittlerweile einen Unterschlupf suchen können, eine Art Seitenschacht, wo sie in der Hocke kauern. Der Säureangriff galt wohl eher dem HQ und nicht ihnen, meint Rei. (Obwohl sie dies laut ihrem Gesichtsausdruck selber nicht wirklich glaubt.) "Wir knöpfen uns das Biest vor!" meint Asuka, aber ohne die Gewehre, die ja runtergefallen sind, wird das schwierig, meint Shinji. Außerdem sind die Batterien fast alle. (Man sieht den digitalen Zähler bei 2:53.)

Asuka geht kurz in sich. Und dann wächst sie zur richtigen Brigadeführerin heran:

Die Paukeneinleitung des berühmten "Decisive Battle"-Musikstücks erklingen.
Asuka fängt an: "Wir brauchen einen Verteidiger, einen Angreifer und einen Backup-Spieler." Sie benutzt offensichtlich Begriffe aus dem American Football (denn die USA waren neben Deutschland und Japan ihr Wohnort). Sozusagen sammelt sie wie ein Trainer oder Spielführer die Mannschaft um sich. "Der Verteidiger neutralisiert das AT-Feld und schützt den Angreifer. Der feuert eine Salve auf den Engel ab und zerstört ihn."
Wie sich das anhört, möchte Asuka wissen. Rei bestätigt, indem sie die Verteidigung übernehmen will - und wird prompt von Asuka zurückgepfiffen, im wahrsten Sinn des Wortes. Rei wundert sich ihrem Gesichtsausdruck nach sehr darüber, sie hat damit gerechnet, wieder sich selber opfern zu müssen. Asuka wird den Job übernehmen.
"Das ist viel zu gefährlich!" meint Shinji.
"Darum mache ich es ja!" so Asuka. "Und ich schulde dir seit dem letzten Einsatz noch was!" sie Bezug auf Episode 10 und ihrer dortigen Rettung durch Shinji. Ihr Gesichtsausdruck zeigt feste Entschlossenheit.
"Shinji, du bist der Angreifer. Rei, du bist Backup. Alles klar?" gibt sie die abschließende Anweisung. Rei willigt sofort ein, Shinji macht sich sichtlich Sorgen - doch willigt schließlich auch ein.

Mit "Kaufen wir ihn uns! Los geht's!" schickt Asuka ihre Brigade in den Angriff.

Asuka/Nigoki schwingt sich in den Schacht hinein. Sie spreizt ihre Gliedmaße und kann sich so im Schacht halten. Mit dem Gesicht nach unten und dem Rücken nach oben "verstöpselt" sie nun den Schacht. Der Engel sieht es (er scheint das Auge oder alle Augen auch zum tatsächlichen Sehen verwenden zu können) und feuert die Säure ab. Sie schlingt sich richtig um Nigokis Körper herum. Seine Stahlplatten beginnen durch die Verätzung zu kochen, und heißer Dampf quillt hervor.
Während dessen hat sich Rei/Zerogoki mit den Schulterraketen auf den Boden des Schachts schweben lassen. Schnell wird das Gewehr, das dort liegt, an Shinji/Shogoki weitergegeben. Asuka möge schleunigst den Weg freiräumen, so Shinji. Als dies geschehen ist, feuert er eine gehörige Salve hinauf gegen den Engel. Ohne intaktes AT-Feld (neutralisiert durch den Angreifer Asuka/Nigoki) hauen die Schüsse durch den Engelskörper durch. Er sackt schließlich zusammen.
Asuka/Nigoki fällt auf Shinji drauf. "Damit sind wir quit!" meint Asuka zu Shinji. Dieser bestätigt durch ein Lächeln.

In NERV's Fahrstuhl hat es Misato inzwischen mit der Panik zu tun. Kaji heibt sie hoch, sie kniet auf seinen Schultern und hämmert gegen die Fahrstuhldecke. Ob und warum denn niemand da ist, schreit sie und weint fast. "Verdammt, ich muss auf die Toilette!" so Misato. Und zu Kaji: "Guck mir nicht unter den Rock!" - Kaji antwortet mit dem mittlerweile leitmotivischen "Hai, hai!" ("Schon gut, schon gut!"). Seinem Gesichtsausdruck zufolge kennt Kaji solch ein Verhalten von Misato.
Da geht auf einmal das Licht an und der Fahrstuhl setzt seine Fahrt fort. Kaji und Misato sind beide erschrocken davon und "plumpsen" ineinander. Selbstverständlich kommt der Fahrstuhl gerade dann an und geht auf: Ristuko, Maya und Makoto stehen in der Tür. Sie fehlinterpretieren die Szene anscheinend und meinen, die beiden wären wieder einmal auf ihre "typische spezielle" Art tätig gewesen. Ristuko bekommt die manga- und animetypische "Verzweiflungsader" auf der Stirn, während sie sich die Augen zuhält; und Maya meint nur lapidar: "Na klar."

Die berühmte Epilogsequenz - die Kamera fährt den Sternenhimmel entlang, Shinji spricht: "Komisch - ohne künstliches Licht aus der Stadt ist der Himmel noch viel eindrucksvoller!". Neo Tokyo erscheint im Bild, und man sieht die Children auf einem Hügel liegen. Sie haben immer noch ihre Suits an. "Ja, aber die Stadt kommt einem so unbewohnt und tot vor." entgegnet ihm Asuka.
Und in genau diesem Augenblick gehen die Lichter der Stadt wieder an. "Na also, jetzt fühl ich mich gleich viel wohler!" gibt Asuka zu verstehen.

"Nur weil die Menschen die Dunkelheit fürchten, konnten sie das Feuer zähmen." macht Rei ihren bekannten Ausspruch. "Wie philosophisch!" meint Asuka etwas näckisch, aber diesmal gar nicht negativ.

"Ob es das ist, was uns Menschen zu etwas Besonderem macht?" will Shinji wissen. "Greifen sie uns darum an?" Hier antwortet Asuka wieder typisch mit "Anta baka??" (hier: "Was soll die blöde Frage?"). Wen kümmert es, warum die das machen, meint sie nur.

Und die Kamera schwenkt wieder zum Sternenhimmel...

[...]



„Neon Genesis Evangelion“-Episoden
01: Angriff der Engel | 02: Das Ungeheuer | 03: Ein neuer Schüler | 04: Das Stachelschwein-Dilemma | 05: Rei I
06: Rei II | 07: Menschenwerk | 08: Asuka schlägt zu! | 09: Wer nicht tanzt der nicht gewinnt | 10: Magmataucher
11: Der Tag, als Tokio-3 still stand | 12: Der Preis eines Wunders | 13: Der Engel im System | 14: SEELE: Thron der Seelen
15: Lüge und Verschweigen | 16: Zwischen Leben und Tod | 17: Fourth CHILD | 18: Im Zwiespalt | 19: Introjektion
20: Essenz der Seele | 21: Die Geburt von NERV | 22: Psycho-Attacke | 23: Rei III - Tränen
24: Anfang und Ende - Der Letzte Botschafter | 25: Liebst du mich? | 26: Sei gut zu dir selbst
End of Evangelion
25: Air | 26: My Purest Heart for You